KI-Inhalte in Social Media — wann labeln?
Auf Instagram, LinkedIn, TikTok und in bezahlten Ads gilt: Der Hinweis muss am Inhalt erkennbar sein. Eine reine Caption oder Description reicht in der Regel nicht aus.
Meist kennzeichnen
Fotorealistisches KI-Post-Bild
Label im Bild oder unmittelbar darüber. Nicht nur in der Caption.
Meist nicht nötig
Illustration / Comic
Offensichtlich künstlich. Kein Echtheitseindruck.
Meist kennzeichnen
Video-Ad mit KI-Sprecher
Hinweis am Videoanfang und regelmäßig wiederholen.
Influencer-Content mit KI-Personen oder synthetischen Szenen kann als echt missverstanden werden. Kennzeichnung am Medium selbst zählt.
Reine Promo- und Sale-Posts ohne Informationscharakter über öffentliches Interesse sind oft unproblematisch.
Conversational Ads und KI-Bots in Chats müssen zu Beginn der Interaktion als KI erkennbar sein.
📣 Social & Kampagne prüfen
Prüfung startenTypische Szenarien
- Social-Post: KI-Foto (realistisch)Deepfake-Logik. Fotorealistisches KI-Bild.
- Social-Post: Illustration / Comic / abstraktOffensichtlich künstlich. Kein Echtheitseindruck.
- Influencer-Content mit KI-PersonKann als reale Person oder Erlebnis missverstanden werden.
- Video-Ad mit KI-Sprecher / virtuellem ModelAudio- und/oder visueller Deepfake.
- Nur Caption/Description als HinweisReicht nicht. Hinweis muss am Inhalt sichtbar sein.
- Reine Produktwerbung / Promo / SaleKein Informationsauftrag i. S. d. KI-VO.
- Chat-Ads / Conversational Ads (KI-Bot)Nutzer müssen bei erster Interaktion erkennen: KI.
- Newsletter: Themen von öffentlichem Interesse (ungeprüft)KI-Text zu Politik, Gesundheit etc. ohne redaktionelle Verantwortung.
Orientierungshilfe auf Basis der EU KI-Verordnung (Art. 50). Keine Rechtsberatung. Bei Grenzfällen Fachanwalt konsultieren. Gültig ab 02.08.2026 · ai-act-checker.com